Die Christoph Schlingensief-Gastprofessur für Szenische Forschung wurde 2015 auf Initiative der Kunststiftung NRW gemeinsam mit dem Bochumer Institut für Theaterwissenschaft eingerichtet. Im Rahmen dieser Professur werden international renommierte Künstlerinnen, Künstler und Kollektive nach Bochum eingeladen, um hier mit den Studierenden den aktuellen Stand der performativen Künste praxisorientiert zu erforschen und zu diskutieren. Auf diese Weise verbinden sich Forschung und Vermittlung von theoretischen und praktischen Kompetenzen mit dem Ziel, die junge Szene in NRW durch externe Exzellenz professionell zu entwickeln und der Öffentlichkeit vorzustellen.

Die Gastprofessur ist zudem Teil der „Positionen szenischer Forschung“, in denen die Arbeitsweisen der*des jeweiligen Künstler*in mit einer breiteren Öffentlichkeit dargestellt und diskutiert werden. Seit der Gründung des Studiengangs Szenische Forschung im Jahre 2012 erarbeiten eingeladene Künstlerinnen und Künstler mit dem jeweils neuesten Jahrgang eine Inszenierung, die am Ende des Semesters öffentlich gezeigt wird. Mit der Christoph Schlingensief-Gastprofessur für Szenische Forschung konnten diese Einladungen seit 2015 auf eine weitaus breitere Basis gestellt werden.

2020/21: Robin Arthur (Forced Entertainment)

During November, December and January we will be working to make a performance together. There will be two main areas of concern: firstly, the process of generating work collectively, especially text, although hopefully we will also be able to do some (distanced) physical work.

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2019/20: Claudia Bosse

a sacrificial system Der achte Jahrgang des Masterstudiengangs Szenische Forschung zeigt Skizzen an der Schnittstelle von Choreografie, Performance und Installation, die in Zusammenarbeit mit der Regisseurin und Choreografin Claudia Bosse

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2018/19: Boris Nikitin

Theateressay Realität entsteht durch Darstellung, Identität durch Performance, Möglichkeit durch Verneinung. Sieben junge Künstler*innen der Szenischen Forschung an der Ruhr-Universität Bochum begeben sich mit Regisseur Boris Nikitin an die Grenze zwischen

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2017/18: Antonia Baehr

Menschen ÷ Tiere Angelehnt an die Partitur, die der Performance „Abecedarium Bestiarium: Affinitäten in Tiermetaphern“ der Choreografin und Gastprofessorin Antonia Baehr zugrunde liegt, erschaffen zehn Studierende der Szenischen Forschung der

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2016/17: Laurent Chétouane

Chaos Wie kann das Formlose in ästhetische Formen gebracht werden? Ist Chaos ein Zustand oder ein Prozess? In welchem Verhältnis stehen Chaos und Unordnung? Kann man Chaos inszenieren? Ist Chaos

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2015: Rimini Protokoll

Trucks Tracks Ruhr Trucks Tracks Ruhr ist ein Projekt von Rimini Protokoll und Urbane Künste Ruhr. Die Pilottour der Reihe erarbeiten Rimini Protokoll gemeinsam mit Studierenden der Szenischen Forschung. Als

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2014: Claudia Bosse

imagine! catastrophe – imagine! paradise 2014 haben die Studierenden mit der Wiener Künstlerin Claudia Bosse performative Praktiken erprobt. Daraus ist ein szenisches Experiment entstanden. Dieses setzt sich mit den kulturellen

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2013: SheShePop

Fremde Wesen Angeleitet von Johanna Freiburg und Sebastian Bark von She She Pop haben die Studierenden Performances entwickelt, die sich mit Spielanordnungen und dem Sujet des Selbstportraits befassen. Die Arbeiten

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2012: Hans-Werner Krösinger

»we did not fully understand the complexities of the situation we were dealing with« Wie über das Unsagbare sprechen, wie darüber schreiben, wie es auf einer Bühne verhandeln? Im ersten Semester

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