Die Veranstaltungsreihe POSITIONEN SZENISCHER FORSCHUNG, die seit 2015 am Institut für Theaterwissenschaft unregelmäßig stattfindet, ist ein Raum für Diskussionen um die Möglichkeiten, Bedingungen und Praxen szenischen Forschens; er dient der Verhältnisbestimmung von Theorie und Praxis und lotet neue

Formen in den zeitgenössischen szenischen Künsten aus. Renommierte Künstlerinnen und Theoretikerinnen stellen ihre Arbeiten, Positionen und Forschungsansätze vor und diskutieren sie mit den Studierenden.

POSITIONEN SZENISCHER FORSCHUNG XII: kainkollektiv

04.02.2021/ 19:00 Uhr / ZOOM
THEATER DES GLOKALEN
kainkollektivs GLOBE OPERA Performances oder: Wie geht Szenische Forschung in internationalen Kontexten?

In unseren künstlerischen Suchbewegungen arbeiten wir, Fabian Lettow & Mirjam Schmuck vom kainkollektiv (und ehemalige Theaterwissenschafts-Studierende u.a. an der RUB in Bochum) seit Jahren kontinuierlich mit einer (sich immer wieder weiterentwickelnden) Gruppe unterschiedlicher Künstler*innen zusammen, dem KAIN ENSEMBLE, das sich stets aufs Neue mit uns auf Reisen und in unterschiedliche Spannungsfelder begibt

Weiterlesen »

POSITIONEN SZENISCHER FORSCHUNG XI: Robin Arthur (Forced Entertainment)

14.01.2020/ 19:00 Uhr / ZOOM

Stumbling About In The Dark

Recently someone asked us about how Forced Entertainment went about the process of making performances. There was a long silence, a lot of ummms and errrrs, and then one of us (Richard Lowdon, if I remember correctly) said: ‘We don’t really have a set of fixed techniques or starting points. We just sit down and talk about what we want to make, and then we try to make it. But there are no signposts. Mostly what we do is stumble about in the dark until we bump into something interesting.’

Weiterlesen »

POSITIONEN SZENISCHER FORSCHUNG X: Jörg Albrecht

16.01.2020 / 18.15 Uhr / GB 5-160

Why make a work of art when it’s so nice just to dream of it?
Waren wir jetzt nicht lange genug effizient und auf Realisation aus? Wollen wir nicht lieber nur noch Konzepte und Exposés schreiben und uns dann gegenseitig fragen, was uns an ihnen berührt? (Du warst immer am poetischsten in Deinen Konzepten.) Manche Dinge werden sowieso nie kommen. Demokratie zum Beispiel war doch dieser junge Geliebte, der mir immer nur aus der Ferne zuwinkte, oder? Und ist es nicht unglaublich schön mit ihm?

Weiterlesen »

POSITIONEN SZENISCHER FORSCHUNG IX: Sibylle Peters

05.12.2019 / 18.15 Uhr / GB 5-160

Participatory Art Based Research: für eine Demokratisierung der (künstlerischen) Forschung 

In den zwei Hamburger Graduiertenkollegs zu den Themen Versammlung & Teilhabe und Performing Citizenship wurden Arten und Weisen des Forschens entwickelt und erprobt, in denen künstlerische, wissenschaftliche und gesellschaftliche Perspektiven zusammenkamen:

Weiterlesen »

POSITIONEN SZENISCHER FORSCHUNG VIII: Sebastian Blasius

14.11.2019 / 18.15Uhr / GB 5-160

Rollen des Zuschauers

In meiner Lecture werde ich versuchen, meine künstlerische Arbeit der letzten 10 Jahre zu rekapitulieren: Am Anfang standen jene Rekostruktions- und Überschreibungsexperimente früherer ikonographischer Inszenierungen, die versuchten, aus der Neuproduktion von Bildern auszutreten und stattdessen den Diskurs der Appropriation Art für das Theater fruchtbar zu machen.

Weiterlesen »

POSITIONEN SZENISCHER FORSCHUNG VII: Boris Nikitin

25.01.2018 / 18.15Uhr / GB 5|160

Die Theaterarbeiten des Regisseurs und Autors Boris Nikitin setzen sich seit rund zehn Jahren mit der Konstruktion von Identität und Realität auseinander. Seine Stücke suchen dabei stets den Grenzgang zwischen Illusionstheater und Performance. Mit „Hamlet“ eröffnete er 2016 das Impulse-Festival in Köln. Theater heute schreibt: „Wie wenig andere führt Boris Nikitin das Theater derzeit an einen kritischen Punkt.“

Weiterlesen »

POSITIONEN SZENISCHER FORSCHUNG V: Laurent Chétouane

18.06.2016 / 18:15Uhr / TOR5 Alleestraße

Der französische Choreograf und Regisseur Laurent Chétouane, der mit seinen Tanzstücken No.1-4 international bekannt wurde, zeigte seine berühmte Arbeit ‚Sacré Sacre du Printemps‘ 2012 im Rahmen der Ruhrtriennale. Chétouane arbeitet auch als Dozent an verschiedenen Universitäten.

Weiterlesen »