Paulina Abufhele Meza

Paulina Abufhele Meza wohnt und arbeitet als freie Performancekünstlerin zwischen Chile und Deutschland in unterschiedlichen Kontexten. Seit 2004 ist sie als Tänzerin, Lehrerin, Dramaturgin und Choreografin in Tanzgruppen, Theaterproduktionen und Kulturprojekten tätig. Zum Beispiel, bei Interventionen in Chile wie: „Biométrica“ in Microsala Matucana 100 und „Solentiname, la tierra prometida“ in der Halle der Architektur Hall de la Facultad de Arquitectura de la Universidad de Chile. Von ihr in NRW inszeniert wurden unter anderem die Stücke „Ich bin die Luft” bei der Extraschicht in der Zeche Ewald 2015, “Ingo Tanz” im Forum für Kunst und Architektur und Atelierhaus Essen 2015, und “Tanz in Steele” bei der SteelerART 2014.

Die letzten drei Jahre durfte sie in Form von Forschungsarbeit für wissenschaftliche Magazine des Bereiches darstellender Kunst einige Texte produzieren, u.a. „Politizität des Tanzes. Kritiken und Beiträge aus Chile“ (Actas V Jornadas IAE Universidad de Buenos Aires, Argentinien, 2021), „Jeder Tanz gilt. Gegen das Instituierende des Tanzes in der Hierarchie des sinnlichen Tanzen“ (Co-Autor Santiago Diaz, Revista Arte

da Cena UFG, Brasilien, 2020), „die Szene dezentrieren, Reflektionen aus den darstellenden Künsten“ (Actas IV Jornadas IAE Universidad de Buenos Aires, Argentinien, 2020), „Perspektiven der Tanzkritik in Chile“ (Revista A.DNZ, Depto de Danza Universidad de Chile, 2018).

Im Jahr 2020 war sie,  zusammen mit 70 Künstlern, Teil des politischen Tanz-Filmes “Venceremos y Será Hermoso”, welcher bis Mai 2021 auf der digitalen Plattform ESCENIX.CL gezeigt wird. Aktuell nimmt sie in der Forschungsgruppe „Intervenciones en Danza“ des Bereichs Performative Künste an dem Instituto de Artes del Espectáculo de la Facultad de Filosofía y Letras der Universidad de Buenos Aires in Argentinien teil, wo sie wöchentlich die Erforschung, Textübersetzung und das Diskutieren über ästhetische, soziale und politische Themen der darstellenden Kunst ausübt. Im Moment studiert sie den Master Studiengang Szenische Forschung an der Ruhr Universität Bochum. Zuvor absolvierte sie ihren Bachelor in Tanz an der UDLA in Chile.

Arbeiten und Projekte

Politizität des Tanzes. Kritiken und Beiträge aus Chile

Am 5. März 2021 hat Paulina Abufhele Meza an der 5. Forschungskonferenz des Instituto de Artes del Espectáculo (Instituts für Darstellende Kunst) der Facultad de Filosofía de la Universidad de Buenos Aires, Argentinien, teilgenommen. Dabei durfte sie mit ihrem Vortrag „Politizität des Tanzes. Kritiken und Beiträge aus Chile“, die Beziehung zwischen Tanzpraktiken und Politizität thematisieren und eine erfahrungsbasierte Konzeption der Politizität des zeitgenössischen Tanzes darstellen, gegenüber einem Stil der Kritik, der sich an Hauptwerken der Philosophie, Soziologie der Kunst und Ästhetik gegenwärtig orientiert.
 

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