POSITIONEN SZENISCHER FORSCHUNG X: Jörg Albrecht

16.01.2020 / 18.15 Uhr / GB 5-160

Why make a work of art when it’s so nice just to dream of it?

Waren wir jetzt nicht lange genug effizient und auf Realisation aus? Wollen wir nicht lieber nur noch Konzepte und Exposés schreiben und uns dann gegenseitig fragen, was uns an ihnen berührt? (Du warst immer am poetischsten in Deinen Konzepten.) Manche Dinge werden sowieso nie kommen. Demokratie zum Beispiel war doch dieser junge Geliebte, der mir immer nur aus der Ferne zuwinkte, oder? Und ist es nicht unglaublich schön mit ihm? 

Jörg Albrecht arbeitet als Schriftsteller in den Gattungen Prosa/Roman, Theatertext, Hörspiel, Essay; seine literarischen Arbeiten zu Themen wie Überwachung, Prekarisierung, Queerness, Architektur und Stadtentwicklung wurden als Rückkehr des Diskursiven und Politischen in die Literatur der jüngeren deutschsprachigen Generation gewertet. Er ist Mitbegründer des Theaterkollektivs copy & waste; performative Arbeiten ergänzen seine Texte. Seit 2018 ist er Gründungsdirektor und Künstlerischer Leiter von Burg Hülshoff – Center for Literature

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