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Ruth Schmidt ist seit 2018 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Theaterwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum.

Sie studierte Philosophie und Literatur in Leipzig und Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen, wo sie mit Verbündeten die Gruppe ScriptedReality gründete, deren Arbeiten deutschlandweit und darüber hinaus gezeigt werden. Sie bewegen sich zwischen Performance, Intervention und Essayismus und verbinden Ereignisse, gefundene oder hergestellte Objekte und Situationen mit sorgfältig gesponnenen Fabulationen, in denen Bereiche zwischen Fakt und Fiktion untersucht, Wörter und Theorien befragt und alles, was hilft, entwendet wird. (www.scriptedreality.net)

Ihre Forschungsgebiete sind Arbeits-, Produktions- und Careverhältnisse, queerfeministische Schreib- und Wissenspraktiken, materialistische Epistemologien und Wissenschaftsgeschichte, digitale Räume und die Veränderung unserer Städte. Ihre Dissertation (betreut von Prof. Dr. Jörn Etzold, Prof. Dr. Bojana Kunst) untersucht unreine Praktiken und deren Strategien, sich mit Körpern, Szenen, Materie und anderen Vermischungen gegen die reine Vernunft und ihre Hegemonien zu wehren.