Ab dem WS 2018 / 2019 vergibt die Szenische Forschung gemeinsam mit der Kunststiftung NRW kontinuierlich die einsemestrige Christoph Schlingensief-Dozentur an herausragende, in Nordrhein-Westfalen beheimatete Künstlerinnen. In mehreren, thematisch unterschiedlichen Blöcken sollen sie mit Studierenden der Szenischen Forschung ins Gespräch und ins gemeinsame Arbeiten kommen. Ausgangspunkt soll die jeweilige Ästhetik und Methodik der eingeladenen Künsterpersönlichkeit und deren berufliche Erfahrungen im Umfeld der nordrhein-westfälischen Szene sein.

Die geladenen Künstlerinnen erhalten so die Möglichkeit, über Arbeitszugänge, Motive, Strategien, über die eigene Entwicklung und sich herauskristallisierende Fragestellungen zu reflektieren und sich mit engagiertem Nachwuchs auf Diskussions- und Praxisebene auseinanderzusetzen. Den Studierenden bietet sich ihrerseits die Gelegenheit, regional ansässige (aber durchaus überregional oder sogar international wirkenden) Künstler*innen kennenzulernen und deren Arbeitsweise zu erproben.

Winter 2020/21: kainkollektiv

THEATER DES GLOKALEN – Über (MEDIEN-)THEATER UND (POST-)KOLONIALISMUS IN DER (VIRALEN) GLOBALISIERUNG

Ein Theorie- & Praxis-Seminar von kainkollektiv
Aktuell ist die Dualität der „glokalen Lage“, in der sich die Welt heute befindet, mit Händen zu greifen. Während die Corona-Pandemie den gesamten Globus überzieht, wirft sie die Einzelnen auf die jeweiligen Orte zurück, an denen diese sich gerade befinden.

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Sommer 2020: Marlin de Haan

(RE-)COLLECTION: Impulse Archivieren.

Das Theater und sein berühmter Theatermoment: Das Zusammenspiel verschiedener Komponenten, welches dazu führt, dass der Besucher ein besonderes und bleibendes (Theater-)Erlebnis hat. Als Theaterschaffende stellt sich uns nicht nur immer wieder die Frage, wie ein solcher herzustellen ist, sondern ebenso, wie dieser bewahrt bzw. archiviert werden kann und wie anschließend vermittelt. Wie lässt sich die darstellende Kunst dokumentieren, so dass sie über den Zeitpunkt der Aufführung oder Präsentation hinaus zugänglich bleibt?

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Winter 2019/20: Sebastian Blasius

Sebastian Blasius arbeitet als Regisseur, Choreograph und Theaterwissenschaftler. Leitmotivisch befasst er sich Themen wie Identität, kulturellem Erbe, dem Verhältnis zwischen Publikum und Ausführenden und dem Handlungscharakter von Kunst. Seine Arbeit begreift er beständig als

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Sommer 2019: Jörg Albrecht

Jörg Albrecht ist Schriftsteller. Seine Texte entstanden zu Themen wie Überwachung, Prekarisierung, Queerness, Architektur und Stadtentwicklung und wurden als Rückkehr des Diskursiven bzw. „return of the schwierig“ in die jüngere

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Winter 2018/19: Silke Z.

Die Kölner Choreografin Silke Z . ist künstlerische Leiterin der Kompanie Silke z. resistdance mit Sitz in Köln und untersucht im Rahmen ihrer Promotion an der Universität Falmouth (GB) die

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